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Tattoo: Kuriose Anomalien

11/17/2015

Im Winter unsichtbar verborgen, im Sommer öffentlich und stolz zur Schau getragen: Tattoos sind heute allgegenwärtig. Als kulturhistorische Konstante sind sie aber weit mehr als ein aktuelles Massenphänomen oder kultiges Modeaccessoire, kennen doch weltweit zahlreiche Kulturen die Tradition der Tätowierung, für die die menschliche Haut seit jeher als Leinwand benutzt wird. Entsprechend gehören Tätowierungen zu den frühen Kunstformen und ältesten Handwerkspraktiken.
(via Infobroschüre mkg)
Tattoo, dass war die zweite Ausstellung in der wir in Hamburg waren. Darüber wurde bei uns sogar in der Zeitung berichtet. Es war eine ziemlich interessante Ausstellung, bei der man mehr über die Hintergrundgeschichte und Entstehungen erfahren hat. Über Pigmente, Farben, Tätowiergeräte und Beweggründe. Nach dem Besuch hat sich der Blick meiner Mutter auf Tattoos verändert. 

"Bei Tätowierungen fängt man objektiv an, die Menschen bestimmten Gruppen und Milieus zuzuordnen. Die Ausstellung hat gezeigt, dass dem Ganzen viel mehr Inne wohnt. Verschiedene Völker messen ihnen besondere Bedeutungen bei, sie dienen als Identifikation. In einigen Kulturen sind sie sogar Statussymbol und etwas ganz besonderes für die Träger. Im Gefängnis zum Beispiel dienen sie als Zeichensprache, anderswo also Kodierung oder Identifikation."








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