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Drunk in Love, ein Glas Liebe bitte!

1/13/2016

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You don’t know how to love me when you’re sober / when the bottle‘s done you pull me closer / You're saying all the things that you're supposed to /But you don't know how to love me when you're sober
         (Selena Gomez - Sober)

Diese Zeilen erinnern mich an einen Artikel, den ich kürzlich gelesen habe. ‚Drunk in Love‘. Es ging darum, dass unsere Generation meistens nur betrunken dazu in der Lage ist einander zu lieben. Sei es körperlich als auch psychisch. Nur mit dem Rausch, mit dem man den letzten Rest an Zweifeln, Angst oder Schüchternheit, versucht im Keim zu ersticken, ist es uns möglich uns einander zu öffnen. Die Masken fallen zu lassen. Echte Gefühle zu zulassen. Uns selbst und einem anderen Dinge einzugestehen, die wir nüchtern niemals in der Lage gewesen wären zu zulassen. Aber sobald dann der Schleier des Rausches verschwindet und wir mit Watte im Kopf aufwachen, gleicht alles nur einem Traum, einer Illusion. Die nüchtern betrachtet doch ziemlich fern und unwirklich scheint. Als ich dann vorhin diesen Song im Auto gehört habe, hat er mich irgendwie nachdenklich gemacht. Es ist ein schönes Lied, mit einer traurigen Botschaft. Was ist wenn wir verlernt haben uns nüchtern zu verlieben, zu lieben? Was ist, wenn wir verlernt haben uns, ohne den kleinen Schubs vom Schwips, einfach rein zustürzen. In ein Chaos an Emotionen und verwirrenden Gefühlen, die uns völlig aus der Bahn werfen. Was wenn wir in der Freiheit alles tun, besitzen und erreichen zu können, vergessen haben, dass es oftmals die kleinen Dinge sind, die das Große erst großartig machen. Weil alles eine Summe kleiner wunderbarer Augenblicke ist.


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